Über 360 Besucher zum Mettinger Ärappelfest

Wieder Leben im Mineralogiemuseum!
Nach der Corona bedingten Zwangspause sind wir wieder für Sie da. Über 360 Besucher zum Mettinger Ärappelfest am 26.09. 2021 und 70 Besucher zum gemeinsam mit Salzling, dem Salarium und Natursalzfachgeschäft in Mettingen, durchgeführten Maus Türöffner-Tag des WDR am 03.10.2021 zeigen das hohe Interesse bei Groß und Klein an Mineralien und Fossilien.

Begeisterte Kinder beim Mineraliensuchspiel oder Specksteinschleifen und interessierte  Besucher sind für uns das Salz in der Suppe.

Wir freuen uns daher, Sie neben unseren regulären Öffnungszeiten auch am verkaufsoffenen Sonntag “ Kerzen an „ , am 31.10.2021, bei uns begrüßen zu dürfen.
Daneben haben wir auch am 26.11 und 27.11 2021 anläßlich des Mettinger Weihnachtsmarktes geöffnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Bis bald
Ihr Team des Mettinger Mineralienmuseums

Stein des Monats Oktober: „Turmalin“.

Das Mineralienmuseum Mettingen stellt vor:
Stein des Monats Oktober: „Turmalin“.
Der Name Turmalin leitet sich aus dem singalesischen Begriff „thuramali“ für „Stein mit gemischten Farben“ ab. Kein anderer Edelstein kommt in so vielen Farbvarianten – angefangen bei farblos über rosa, rot, gelb, braun, grün, blau bis hin zu schwarz oder auch mehrfarbig vor. Besonders begehrt war früher der Schörl, ein schwarzer oder tiefblauer Turmalin, der unter anderem als Trauerschmuck Verwendung fand. Heute schlagen die Herzen der Edelsteinliebhaber vor allem für grüne (Verdelith) ,rötliche (Rubellit) und blaue Turmaline (Indigolith). Aufgrund des Farbenreichtums gilt der Turmalin auch als Stein des Regenbogens, zu dem zahlreiche mystische Legenden existieren. Der Überlieferung nach bildet er sich aus dem Urin von Luchsen, die ihn mit Erde bedecken, sodass der Turmalin nur von sehr erfahrenen Sammlern entdeckt werden kann. Die erste Beschreibung eines Minerals mit Benennung der Eigenschaften, geht auf Theophratos von Eresos (371 – 287 v. Chr.), einem Schüler von Aristoteles, zurück. Er beschreibt in seinem Werk De lapidibus als Lyngurium einen klaren, harten und sich kalt anfühlenden Edelstein, der wie Bernstein die Fähigkeit besitzt, andere Dinge wie Stroh und Laub oder auch dünne Plättchen Kupfer oder Eisen anzuziehen. Plinius der Ältere berichtet 77 n. Chr., dass dieser Stein, für den er den lateinischen Namen lyncurium einführte, in seiner Zeit niemand zu Gesicht bekommen habe. Zugleich zweifelt er den Mythos von den Luchsen an, womit man offenbar versuchte, die Seltenheit des Turmalins zu erklären.

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Stein des Monats September

Saphir als Stein des Monats September.
Das Team der Mettinger Mineraliensammlung stellt einmal im Monat besondere Steine vor. Im September 2021 geht es um den Saphir. Nach den Recherchen des Teams bildet der Saphir mit dem Diamant, dem Rubin und dem Smaragd das Quartett der wertvollsten Edelsteine der Welt. Der Saphir wird aufgrund seiner Schönheit häufig in mythologischen und religiösen Erzählungen erwähnt. So glaubten die Perser, dass die Erde auf einem Saphir gewachsen ist und dass die Reflexionen für das Blau des Himmels verantwortlich seien. Saphire fanden sich schon immer im Schmuck der Königshäuser, teilt das Museumsteam weiter mit. Bei diesen Steinen handelt es sich, wie auch beim Rubin, um eine Farbvarietät des Minerals Korund. Der Name leitet sich vom sanskritischen Wort „kuruvinda“ ab. Korunde sind fremdgefärbte Edelsteine. „Stein des Monats September“ weiterlesen